Newsblog zur US-Politik
Trump ordnet massive Käufe von Hypothekenanleihen an
Aktualisiert am 09.01.2026 – 04:08 UhrLesedauer: 19 Min.
Trump ordnet massive Käufe von Hypothekenanleihen an. Bundesbeamte schießen auf zwei Menschen in Portland. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Donald Trump hat die Durchführung umfangreicher Käufe von Hypothekenanleihen angeordnet, mit dem Ziel, die Finanzierung von Immobilien zu verbilligen. Der ehemalige Präsident wies seine Vertreter an, Immobilienanleihen im Wert von 200 Milliarden US-Dollar zu erwerben, wie er auf seiner Plattform Truth Social bekannt gab. Dies soll zu niedrigeren Hypothekenzinsen und monatlichen Raten führen und den Erwerb von Wohneigentum erschwinglicher machen, so Trump.
Trump verwies auf die staatlich unterstützten Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac, die nach der Hypothekenkrise von 2008 vom US-Staat gerettet wurden. Diese verfügen derzeit über Reserven in Höhe von 200 Milliarden Dollar (entspricht etwa 172 Milliarden Euro). Die genauen Details und der Zeitplan für die von Trump angestrebten Ankäufe von Hypothekenanleihen sind bislang unklar.
In Portland, im US-Bundesstaat Oregon, wurden am Donnerstag zwei Personen nach einer Schießerei durch Bundesbeamte ins Krankenhaus gebracht, teilte die Polizei mit. Ihr Gesundheitszustand ist derzeit unbekannt. Weitere Informationen zu diesem Vorfall finden Sie hier.
Der US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Aktivitäten der Volksrepublik China in Bezug auf Taiwan als Angelegenheit Chinas. Präsident Xi Jinping betrachte Taiwan als Teil Chinas und entscheide selbst über sein Vorgehen, erklärte Trump in einem Interview mit der «New York Times» am Donnerstag. Er fügte hinzu, er habe Jinping gegenüber seine Missbilligung ausgedrückt, sollte China Taiwan angreifen, und glaube nicht, dass dies geschehen werde. Er hoffe, dass dies auch nicht der Fall sein werde.
Im Zusammenhang mit der Debatte über eine mögliche US-Kontrolle über Grönland trafen sich Berater von Präsident Trump bereits mit Vertretern von Dänemark und Grönland. Einem Insider zufolge fand am Donnerstag ein Treffen von Vertretern des Nationalen Sicherheitsrates im Weißen Haus mit dem dänischen Botschafter Jesper Moller Sorensen und dem grönländischen Chef-Repräsentanten in Washington, Jacob Isbosethsen, statt. Ein dänischer Regierungsvertreter, der anonym bleiben wollte, teilte der Nachrichtenagentur Reuters mit, dass es um die Klärung der Äußerungen der USA bezüglich Grönland ging. Das Weiße Haus bestätigte das Treffen zunächst nicht.
US-Präsident Donald Trump zeigte sich gelassen angesichts des bevorstehenden Auslaufens des Abrüstungsvertrags New Start. «Wenn er ausläuft, dann läuft er eben aus», sagte er in einem Interview mit der «New York Times». Der 2010 zwischen den USA und Russland geschlossene Vertrag zur nuklearen Abrüstung läuft im kommenden Monat aus.
