Die Leipziger Oper und Musikalische Komödie haben zehn Aufführungen von Albert Lortzings «Der Waffenschmied» geplant. Die beliebte Spieloper in drei Akten verbindet Handwerk, Liebe und lustige Verwechslungen mit einer humorvollen und zugleich kritischen Sicht auf Bürger- und Adelsstand.
Der Graf von Liebenau hat sich aus Liebe beim Waffenschmied Hans als Geselle anstellen lassen – ein Umstand, der schon im Namen liegt. Er wirbt mit beiden Identitäten um die Tochter Marie und hofft, dass sie sich in ihn als Gesellen verliebt und nicht nur wegen seines noblen Stands wählt.
Während der Geselle den Kampf um Maries Herz zu gewinnen scheint, bleibt die Frage offen, ob sie vielleicht doch die Annehmlichkeiten als Gräfin bevorzugt. Doch eines ist klar: Liebhaber und Nebenbuhler sind eine und dieselbe Person. Die Verwirrung wird durch den Vater Waffenschmied und eine hochwohlgeborene Nebenbuhlerin noch perfekter gemacht.
Eine bewährte Kabale aus Liebe und Verkleidung wird zu einer spritzigen Spieloper – voller List, Liebe und launigem Lortzing.
